Änderungsantrag zur Vorlage „Kulturkonzeption für die Stadt Kassel“

Änderungsantrag zur Vorlage Nr. 101.18.1110 „Kulturkonzeption für die Stadt Kassel“

Der Absatz 1 wird wie folgt geändert:

Der in der Anlage 1 beigefügte Abschlussbericht zur Kulturkonzeption für die Stadt Kassel wird zur Kenntnis genommen.
Auf Seite 73, Lfd. Nr. 1, Maßnahmenvorschläge, werden die Beispiele in Klammern ergänzt um (Neue Galerie, Orangerie) sowie auf Seite 74, Lfd. Nr. 4, Maßnahmenvorschläge, werden die Beispiele in Klammern ergänzt um (Gemeinschaftsausstellungen wie „1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn“, Woche der Graphik).

Der Absatz 3 wird wie folgt geändert:

c. Die kulturelle Zusammenarbeit und Teilhabe der Stadtteile ist zu verstärken. Hierzu werden

  • Tandemprojekte zwischen Stadtteilen und Ankerinstitutionen gefördert,

  • dezentrale Formate sowie lokale Strukturen gestärkt und

  • die Zusammenarbeit zwischen Verantwortlichen von Kultureinrichtungen in städtischer und Landesträgerschaft ausgebaut.

f. Der partizipative Prozess des gemeinsamen Interessenaustauschs wird verstetigt. Auch Einrichtungen in Landesträgerschaft werden beteiligt.

Begründung:

Kassel nennt sich zu Recht nicht nur documenta- sondern auch ganz grundsätzlich „Kulturstadt“. Kaum eine Kommune dieser Größenordnung in Deutschland hat ein derart breit gefächertes, lebendiges Kulturleben und -angebot. Es wird seit langem gefordert, dass die Kooperation zwischen den Einrichtungen in städtischer und Landesträgerschaft intensiviert werden sollte. Denn einerseits ist es den Nutzern dieser Einrichtungen unwichtig, in welcher Trägerschaft sie sich befinden. Andererseits liegt zum Beispiel für die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) zwar die Trägerschaft beim Land, die Sammlungen selbst wurden aber originär von den Landgrafen in Kassel aufgebaut und gehören deshalb inhaltlich voll zur Kulturlandschaft Kassels. Es ist deshalb wünschenswert, dass die Bürger in Kassel diese Einrichtungen auch als solche wahrnehmen. In der vorgelegten Kulturkonzeption ist zwar viel von „offen“ und „bereichsüberschreitend“ die Rede, aber es ist wichtig, immer wieder zu betonen, dass die ganze Breite der Kasseler Kultur einbezogen wird. Das sollen die oben vorgeschlagenen Ergänzungen verdeutlichen.